Wer ist ein Flüchtling? In wenigen Worten gesprochen sind jene Menschen, für die wir da sind, Menschen die gewaltsam vertrieben wurden. „Gewaltsam“ bedeutet dabei nicht nur die Anwendung physischer Gewalt, sondern hat viele Gesichter: Aus Angst und Hoffnungslosigkeit verlassen Flüchtlinge ihre Heimat, um den dort herrschenden Bedrohungen wie Krieg, Gewalt, Verfolgung, wirtschaftlichem Elend und/oder Hungersnöten zu entfliehen.

Sie sind Menschen wie wir, sie haben ein Zuhause, eine Familie, FreundInnen, eine Arbeit, Besitztümer, ihre eigene Kultur, Traditionen und Träume. Durch Verfolgung, Krieg, Hungersnöte, Naturkatastrophen oder andere Umstände sehen sie sich gezwungen, all das hinter sich zu lassen.

Ihre Mühsal endet jedoch nicht, wenn sie die Grenzen ihres Landes überschritten haben.
Im Gegenteil, auf ihrem Weg in ein neues Leben erleben sie oft unvorhersehbare und wiederum traumatisierende Situationen. Eine neue Existenz in einem fremden Land aufzubauen ist ein mühsames Unterfangen, das außergewöhnliche Anstrengungen erfordert. Oft ist alles neu und anders: die Sprache, die Kultur, das Essen u.v.m. Die Probleme, die Flüchtlinge bewältigen müssen, sind zahlreich.

Bereits im Alten Testament macht uns Gott auf Sein besonderes Anliegen für Flüchtlinge und Fremde im Allgemeinen aufmerksam:

„Der HERR, euer Gott, ist der Gott aller Götter und Herr aller Herren. Er ist der große Gott, mächtig und Ehrfurcht gebietend, unparteiisch und unbestechlich. Er verhilft Waisen und Witwen zu ihrem Recht. Er liebt die Ausländer und gibt ihnen Nahrung und Kleidung. Auch ihr sollt die Ausländer lieben…“
(Die Bibel, 5. Mose 10, 17-19)

Wir haben solch eine Gelegenheit, diesen Menschen Jesus Christus vorzustellen!